Der Begriff „Demenz“ leitet sich vom Lateinischen „de-mens“ (de = weg von; mens = Verstand, Denkvermögen) ab und bedeutet sinngemäß „weg vom Verstand“.

Demenz ist eine allgemeine Bezeichnung für eine Minderung der geistigen Fähigkeiten, die so schwerwiegend ist, dass sie das tägliche Leben beeinträchtigt.

Es handelt sich um eine chronische Erkrankung des Gehirns, in deren Verlauf sich die Nervenzellen und Nervenzellverbindungen im Gehirn verändern oder zerstört werden. Dies führt zu Beeinträchtigungen in den Bereichen Gedächtnis, Orientierung, Aufmerksamkeit, sprachlicher Ausdruck, Sprachverständnis und Denkvermögen. Neben den intellektuellen Beeinträchtigungen können bei dementiellen Erkrankungen auch Veränderungen der Gemütslage, des Antriebs und des Sozialverhaltens auftreten.

Allgemeine Merkmale einer Demenz:

  • Vergesslichkeit und Gedächtnisprobleme: Schwierigkeiten, neue Informationen aufzunehmen, zu behalten und abzurufen.
  • Sprachschwierigkeiten: Probleme, das passende Wort zu finden; Verwendung falscher aber ähnlich klingender Wörter; Bilden von nicht-zusammenhängenden Sätzen; Probleme, die gesprochene Sprache zu verstehen.
  • Schwierigkeiten, bekannte Gegenstände zu erkennen.
  • Verlust der zeitlichen und örtlichen Orientierung: Durcheinanderbringen von Tagen, Monaten, Jahreszeiten oder sogar Jahren; Probleme, die Uhr zu lesen; Verlaufen in vertrauten Umgebungen.
  • Verlust der Planungs-, Organisations- und Problemlösefähigkeiten.
  • Veränderung der Persönlichkeit, des Antriebs, der Stimmung (Depression, Ängste oder Unruhe) und des Sozialverhaltens.

Die Alzheimer-Krankheit ist die am meisten verbreitete Demenzform.