Diagnose

Es ist wichtig, bei den ersten Anzeichen zum Arzt zu gehen, um abzuklären, was los ist. Störungen des Gedächtnisses und des Denkvermögens können verschiedene Ursachen haben. Eine frühzeitige Diagnose vom Arzt schafft Klarheit und ermöglicht dem Betroffenen, rechtzeitig die nächsten Schritte zu planen. Die Art der Behandlung wird anhand der Demenzform und des Schweregrades der Krankheit festgelegt. Am besten geht man zu seinem Hausarzt oder zum Spezialisten (Neurologe, Neuro-Psychiater, Psychiater oder Geriater). Die Anwesenheit einer Bezugsperson kann für den Arzt sehr hilfreich sein, da diese durch ihre Beobachtungen nähere Angaben zu den Symptomen machen kann.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung der Demenz hängt von der Demenzform ab. Eine Alzheimer Demenz wird anders behandelt als eine vaskuläre Demenz.

Die meisten Demenzen sind zum heutigen Zeitpunkt nicht heilbar. Es gibt jedoch Medikamente, die darauf abzielen, die geistige Leistungsfähigkeit zu erhalten,  um so den geistigen Abbauprozess und das Fortschreiten der Symptome vorübergebend hinauszuzögern.

Gehen Sie zum Arzt und verschaffen Sie sich Klarheit. Je früher eine klare Diagnose vorliegt, umso schneller kann der Verlauf der Demenzform durch den Einsatz der Medikamente verzögert werden.

Neben der medikamentösen ist die nicht-medikamentöse Behandlung von Betroffenen von großer Bedeutung. Hierzu gehören zum Beispiel kognitives Training, Ergotherapie, Verhaltenstherapie, Musiktherapie, Psychotherapie sowie die biografische Arbeit. Diese Formen der Therapie zielen darauf ab, die geistige Leistungsfähigkeit und die Alltagskompetenzen zu fördern, Verhaltensstörungen abzuschwächen und das Wohlbefinden des Betroffenen zu verbessern.

Die Art der Therapieverfahren richtet sich nach der Art der Demenz, nach dem Stadium der Erkrankung und nach den Bedürfnissen des Betroffenen. Gehen Sie zum Arzt und verschaffen Sie sich Klarheit. Nur durch eine klare Diagnose können die angepassten Therapien zum Einsatz kommen und so zur Lebensqualität des Betroffenen und seiner Angehörigen beitragen.